1 024 1 034 1 039 scheyern1 scheyern2

ARBEITSRECHT

 

Es gibt eine Abmahnung, eine Kündigung, Probleme mit Ihrem Arbeitsvertrag oder Konflikte mit Arbeitskollegen oder gar dem Chef?

Oder Sie sind Arbeitgeber und haben Probleme mit einem Mitarbeiter?

Ich helfe Ihnen bei der Lösung Ihrer Probleme und entwickle mit Ihnen die richtige Strategie für ein erfolgreiches außergerichtliches bzw. gerichtliches Vorgehen.

 

  • Alle Arten von Kündigungen, Kündigungsschutz, Kündigungsschutzprozesse
  • Abfindung
  • Aufhebungsverträge und Abwicklungsverträge
  • Durchsetzung von Lohn- und Gehaltsansprüchen
  • Befristete Arbeitsverträge
  • Wirksamkeit von vertraglich vereinbarten Wettbewerbsverboten
  • Abwehr einer arbeitsrechtlichen Abmahnung
  • Arbeitszeugnis

 

Im Arbeitsrecht gelten zum Teil sehr kurze Fristen. Als Arbeitnehmer müssen Sie innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung Klage beim zuständigen Arbeitsgericht erheben.

Sollten Sie diese Frist versäumt haben, besteht noch die Möglichkeit einer nachträglichen Zulassung der Klage. Dies ist aber nur der Fall, wenn Sie trotz Anwendung aller Ihnen zumutbarer Sorgfalt an der rechtzeitigen Klageerhebung gehindert waren.

Der Antrag auf nachträgliche Zulassung der Klage ist innerhalb von zwei Wochen nach Behebung des Hindernisses zu stellen. Dabei sind auch die Gründe für die Versäumnis der Frist vom Arbeitnehmer glaubhaft zu machen. Die Anforderungen an einen solchen Grund sind allerdings hoch. In Betracht kommt zum Beispiel eine schwerwiegende Krankheit, die den Arbeitnehmer in seiner Entscheidungsfähigkeit stark beeinträchtigt.

 

Wie läuft ein Kündigungsschutzprozess ab?

Nach Einreichung der Kündigungsschutzklage findet zunächst eine Güteverhandlung statt. In diesem ersten Gerichtstermin trifft das Gericht noch keine Entscheidung, sondern es soll mit Hilfe des Richters eine gütliche Lösung zwischen Kläger und Beklagten gefunden werden.

Wenn keine gütliche Einigung erzielt werden kann, findet eine weitere Verhandlung vor der sogenannten Kammer (Richter und zwei Beisitzer) statt. Die Kammer erlässt ein Urteil. Gewinnt der Kläger den Kündigungsschutzprozess bedeutet das, dass sein Arbeitsverhältnis nicht beendet ist. Der Kläger hat nun die Wahl zwischen einer Weiterbeschäftigung oder auf Antragstellung auf Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegen eine Abfindung.

 

Gibt es immer eine Abfindung?

Nein, nur wenn das Gericht feststellt, dass die Kündigung unbegründet war. In welcher Höhe die Abfindung vom Arbeitsgericht vorgeschlagen wird, richtet sich vor allem nach den Erfolgsaussichten der Klage, sowie der Beschäftigungsdauer und dem Verdienst des Arbeitnehmers. Die Höhe der vorgeschlagenen Abfindung beträgt in der Regel ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. In Einzelfällen kann unter Umständen aber auch eine höhere Abfindung ausgehandelt werden.