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REISERECHT

 

Ihre Reise ist nicht so verlaufen, wie Sie sich das gewünscht haben?

Ihr Flug war verspätet und die Fluglinie verweigert eine angemessene Entschädigung?

Bei Problemen im Reiserecht und Luftverkehrsrecht, insbesondere den Fluggastrechten wie Flugverspätung, Ersatzbeförderung, überbuchte Flüge, Nichtbeförderung, berate und vertrete ich Sie gerne bei allen Fragen der Gewährleistungsrechte im Reise- und Luftverkehrsrecht. Ich setze Ihre Ansprüche auf Minderung, Schadensersatz und Ausgleichszahlung gegen Reiseveranstalter und Fluggesellschaften durch.

Ihre Reise buchen Sie zwar bei einem Reisebüro. Ihr Vertragspartner ist aber in der Regel der Reiseveranstalter und nur selten das Reisebüro, denn in der Regel treten Reisebüros lediglich als Reisevermittler auf.

Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Beschwerden immer an Ihren Vertragspartner richten!

Haben Sie eine Pauschalreise (mehrere Leistungen in einem Paket, z. B. Flug plus Unterkunft) gebucht, ist der Reiseveranstalter Ihrer Vertragspartner.

Das BGB ist in aller Regel die Gesetzesgrundlage. Allerdings gilt es auch das „Kleingedruckte“ also die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Reiseveranstalters (AGB) zu beachten.

Bei Mängeln haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Minderung des Reisepreises.

Für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche ist es wichtig, dass Sie sich schon am Urlaubsort richtig verhalten. Stellen Sie schon am Urlaubsort/im Hotel beim Vertreter des Reiserveranstalters ein schriftliches Abhilfeverlangen (Sie listen alle Mängel auf und verlangen deren Beseitigung), und setzen Sie eine Frist von 1 – 2 Tagen.

Ist kein Vertreter des Veranstalters am Urlaubsort, nehmen Sie direkten Kontakt zum Unternehmenssitz des Reiseveranstalters auf. Besteht der Mangel weiter, dokumentieren Sie ihn fotografisch und sichern Sie sich die Aussagen von (neutralen) Zeugen(Mitreisenden). Schreiben Sie sich die Namen und Adressen dieser Zeuge sorgfältig auf.

Verweigert der Veranstalter die Abhilfe, können Sie das selbst tun oder veranlassen, und das verauslagte Geld vom Veranstalter zurückfordern. Beachten Sie aber bitte, dass die Kosten dafür in einem angemessenen Rahmen bleiben müssen (sonst bleiben Sie möglichweise darauf sitzen).

Haben Sie Ihre Traumreise dagegen selbst organisiert (z.B. Hotel, Flug, Mietwagen separat gebucht), haben Sie damit mehrere Verträge abgeschlossen. Sie haben daher auch mehrere Vertragspartner und möglichweise auch andere Rechtsgrundlagen als die Vorschriften im BGB.

Bei Individualreisen innerhalb der EU (oder wenn die Fluggesellschaft innerhalb der EU ansässig ist bzw. der Startflughafen in der EU liegt), gilt die EU-Verordnung 261/2004 über Fluggastrechte. Danach stehen Ihnen folgende Entschädigungen bei Flugverspätungen zu:

Flugziele innerhalb der EU

  • 250 Euro Entschädigung bei einem verspäteten Flug bis zu 1.500 km
  • 400 Euro Entschädigung bei einem verspäteten Flug von mehr als 1.500 km

 

Flugziele außerhalb der EU

  • 250 Euro Entschädigung bei einem verspäteten Flug bis zu 1.500 km
  • 400 Euro Entschädigung bei einem verspäteten Flug von mehr als 1.500 km bis zu 3.500 km
  • 600 Euro Entschädigung bei einem verspäteten Flug von mehr als 3.500 km