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ZWANGSVOLLSTRECKUNGSRECHT

 

Das beste gerichtliche Urteil bringt Ihnen kein Geld in die Taschen, sondern erst die Zwangsvollstreckung durch meine Kanzlei. Durch eine jahrzehntelange Erfahrung in der Zwangsvollstreckung kann ich Sie bestens vertreten.


Ich betreue Sie als Gläubiger in der gesamten Vollstreckung:
- Ich hole für Sie eine Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis ein. Aus der Vermögensauskunft (früher bekannt als eidesstattliche Versicherung) ergeben sich oftmals viele Anhaltspunkte für eine sinnvolle und erfolgreiche Zwangsvollstreckung.
- Ich beauftrage den zuständigen Gerichtsvollzieher und bin mit diesem in engem Kontakt.
- Ich beantrage eine Lohnpfändung oder eine Kontopfändung. Ist beim Schuldner Grundbesitz vorhanden, erwirke ich die Eintragung einer Zwangssicherungshypothek und betreibe für Sie ebenfalls die Zwangsversteigerung der Immobilie.


Das Zwangsvollstreckungsrecht hat sich zum 01.01.2013 geändert.


Zum 1. Januar 2013 sind wesentliche Änderungen im Zwangsvollstreckungsverfahren, bei der Verwaltung des Vermögensverzeichnisses und bei der Führung des Schuldnerverzeichnisses in Kraft getreten, welche durch das Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung vom 29. Juli 2009 (BGBl. I 2009, S. 2258) eingeführt wurden. Ziel der Reform ist es u.a. das Vollstreckungsrecht durch die Möglichkeit der frühzeitigen Informationsgewinnung für Gläubiger, sowie durch die Modernisierung der Verwaltung die Führung des Vermögens- und Schuldnerverzeichnisses effektiver zu gestalten.


Diese Neuerungen gelten für alle Vollstreckungsaufträge, die nach dem 1. Januar 2013 bei den Gerichtsvollziehern eingehen.


Wesentliches Ziel der Reform ist, dass Gläubiger nun schneller, schon vor Einleitung von Betreibungsmaßnahmen, Informationen über die Vermögenssituation des Schuldners einholen und gegebenenfalls vollstrecken können.


Daher rate ich Ihnen, den Zwangsvollstreckungsauftrag oder einen Räumungsauftrag über meine Kanzlei zu stellen, um Fehler und darauf beruhende Verzögerungen zu vermeiden.

 


Ihnen droht als Schuldner die Pfändung oder Zwangsvollstreckung?
Ich kläre Sie über Ihre Rechte, Pflichten und Möglichkeiten auf, unterstütze Sie bei Verhandlungen mit Ihren Gläubigern und entwickle zusammen mit Ihnen geeignete Strategien für das weitere Vorgehen. Ich vertrete Sie bei der Vollstreckungsabwehr und im Vollstreckungsschutz sowie z. B. durch Einreichung einer Vollstreckungsgegenklage.


Näheres dazu finden Sie auch unter dem Stichwort -> INSOLVENZRECHT

WOHNUNGSEIGENTUMSRECHT

 

für Eigentümer, Gemeinschaften und Verwaltungen


Viele glauben, wenn sie sich eine Wohnung, gekauft haben, können sie in ihren vier Wänden tun und lassen, was sie wollen. Leider ist eine Wohnung etwas anderes als ein freistehendes Haus. Im Wohnungseigentum heißt es Rücksicht auf die anderen Wohnungseigentümer zu nehmen und die wichtigen Regelungen, nämlich die Gemeinschaftsordnung, die Teilungsvereinbarung und das Wohnungseigentumsgesetz, kurz WEG genannt, einzuhalten.


Die Wohnungseigentümer sind in einer Gemeinschaft verbunden, gleichsam wie in einer Gesellschaft. Die Hausverwaltung vertritt die Wohnungseigentümergemeinschaft nach außen und sorgt für eine ordnungsgemäße Verwaltung. Auf Seiten der Wohnungseigentümer gibt es oftmals einen Verwaltungsbeirat, der die Interessen der Vielzahl der Eigentümer vertritt.


Über wichtige Angelegenheiten der Wohnungseigentümergemeinschaft entscheidet die Gemeinschaft der Eigentümer selbst durch Beschlüsse und Vereinbarungen.


Beim Erwerb von Wohnungseigentum bedarf es besonderer Beratung, da eben diese Beschlüsse der Wohnungseigentümergemeinschaft entscheidend für den Kaufentschluss sein können. Plant die Wohnungseigentümergemeinschaft teure Sanierungsmaßnahmen (und sollte man dies bei den Kaufpreisverhandlungen mit einfließen lassen?)? Ist die Wohnungseigentümergemeinschaft zerstritten? Wie sieht es mit den
bisher gefassten Beschlüssen aus (daran ist ein Erwerber nämlich gebunden!)?


Ich bin Ihr Fachanwalt für Wohnungseigentumsrecht und vertrete Sie sowohl außergerichtlich, als auch vor Gericht, insbesondere bei folgenden Problemen:
• Jahresabrechnung, Wirtschaftsplan
• Streitigkeiten zwischen den Wohnungseigentümern und dem Verwalter
• Durchsetzung von Ansprüchen gegen den Verwalter bei Pflichtverletzung aus dem Verwaltervertrag
• Streitigkeiten unter den Erwerbern
• Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Teilung
• Streitigkeiten wegen Änderungen der Vereinbarungen
• Streitigkeiten zwischen Wohnungseigentümern und Dritten
• Durchsetzung von Ansprüchen gegen den Veräußerer / Bauträger
• Durchsetzung von Ansprüchen gegen sonstige Vertragspartner / Dritte
• Streitigkeiten unter den Wohnungseigentümern
• Durchsetzung von Ansprüchen wegen baulicher Veränderungen
• Sondernutzungsrechte
• Durchsetzung von Ersatzansprüchen gegen die Gemeinschaft
• Streitigkeiten mit dem Verwaltungsbeirat
• Durchsetzung von Ansprüchen gegen den Verwaltungsbeirat bei Pflichtverletzungen hinsichtlich der Aufgabenerfüllung
• Streitigkeiten zwischen dem vermietenden Wohnungseigentümer und dem Mieter
• Ansprüche der Gemeinschaft gegen den Mieter
• Streitigkeiten der Wohnungseigentümer gegen einen Mieter
• Beschlussanfechtung / Nichtigkeitsfeststellung
• Wohnungseigentumsentziehungsklage, Versorgungssperre

REISERECHT

 

Ihre Reise ist nicht so verlaufen, wie Sie sich das gewünscht haben?

Ihr Flug war verspätet und die Fluglinie verweigert eine angemessene Entschädigung?

Bei Problemen im Reiserecht und Luftverkehrsrecht, insbesondere den Fluggastrechten wie Flugverspätung, Ersatzbeförderung, überbuchte Flüge, Nichtbeförderung, berate und vertrete ich Sie gerne bei allen Fragen der Gewährleistungsrechte im Reise- und Luftverkehrsrecht. Ich setze Ihre Ansprüche auf Minderung, Schadensersatz und Ausgleichszahlung gegen Reiseveranstalter und Fluggesellschaften durch.

Ihre Reise buchen Sie zwar bei einem Reisebüro. Ihr Vertragspartner ist aber in der Regel der Reiseveranstalter und nur selten das Reisebüro, denn in der Regel treten Reisebüros lediglich als Reisevermittler auf.

Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Beschwerden immer an Ihren Vertragspartner richten!

Haben Sie eine Pauschalreise (mehrere Leistungen in einem Paket, z. B. Flug plus Unterkunft) gebucht, ist der Reiseveranstalter Ihrer Vertragspartner.

Das BGB ist in aller Regel die Gesetzesgrundlage. Allerdings gilt es auch das „Kleingedruckte“ also die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Reiseveranstalters (AGB) zu beachten.

Bei Mängeln haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Minderung des Reisepreises.

Für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche ist es wichtig, dass Sie sich schon am Urlaubsort richtig verhalten. Stellen Sie schon am Urlaubsort/im Hotel beim Vertreter des Reiserveranstalters ein schriftliches Abhilfeverlangen (Sie listen alle Mängel auf und verlangen deren Beseitigung), und setzen Sie eine Frist von 1 – 2 Tagen.

Ist kein Vertreter des Veranstalters am Urlaubsort, nehmen Sie direkten Kontakt zum Unternehmenssitz des Reiseveranstalters auf. Besteht der Mangel weiter, dokumentieren Sie ihn fotografisch und sichern Sie sich die Aussagen von (neutralen) Zeugen(Mitreisenden). Schreiben Sie sich die Namen und Adressen dieser Zeuge sorgfältig auf.

Verweigert der Veranstalter die Abhilfe, können Sie das selbst tun oder veranlassen, und das verauslagte Geld vom Veranstalter zurückfordern. Beachten Sie aber bitte, dass die Kosten dafür in einem angemessenen Rahmen bleiben müssen (sonst bleiben Sie möglichweise darauf sitzen).

Haben Sie Ihre Traumreise dagegen selbst organisiert (z.B. Hotel, Flug, Mietwagen separat gebucht), haben Sie damit mehrere Verträge abgeschlossen. Sie haben daher auch mehrere Vertragspartner und möglichweise auch andere Rechtsgrundlagen als die Vorschriften im BGB.

Bei Individualreisen innerhalb der EU (oder wenn die Fluggesellschaft innerhalb der EU ansässig ist bzw. der Startflughafen in der EU liegt), gilt die EU-Verordnung 261/2004 über Fluggastrechte. Danach stehen Ihnen folgende Entschädigungen bei Flugverspätungen zu:

Flugziele innerhalb der EU

  • 250 Euro Entschädigung bei einem verspäteten Flug bis zu 1.500 km
  • 400 Euro Entschädigung bei einem verspäteten Flug von mehr als 1.500 km

 

Flugziele außerhalb der EU

  • 250 Euro Entschädigung bei einem verspäteten Flug bis zu 1.500 km
  • 400 Euro Entschädigung bei einem verspäteten Flug von mehr als 1.500 km bis zu 3.500 km
  • 600 Euro Entschädigung bei einem verspäteten Flug von mehr als 3.500 km

 

 

 

VERKEHRSRECHT

 

Jeder Verkehrsteilnehmer kann, ob verschuldet oder unverschuldet an einem Verkehrsunfall beteiligt werden und dadurch Schaden erleiden.


Wenn Sie wissen, wie Sie sich bei einem Unfall verhalten müssen und was Sie tun können, dann sichern Sie damit bereits frühzeitig Ihre Ansprüche und erleichtern sich (und mir als Anwalt) die spätere Schadensregulierung.


Bewahren Sie die Ruhe und sichern Sie zuerst die Unfallstelle. Helfen Sie Verletzten und rufen Sie die Polizei
(Notruf 110) oder einen Rettungsdienst (Notruf 112).


Denken Sie daran, die Unfallstelle zu fotografieren (mit dem Handy ist besser, als gar kein Foto. Und zwar bevor die Fahrzeuge von der Unfallstelle entfernt werden. Fotografieren Sie den Schaden am eigenen Auto und auch des anderen beteiligten Fahrzeuges. Machen Sie Fotos vom Unfallort insgesamt (mit Verkehrsschildern, etc.), von Brems- oder Schleuderspuren (auch Spuren im Schnee oder auf nasser Straße), von der Lage von Glassplittern und der Endstellung der Fahrzeuge. Dies alles ist wichtig für eine Beweissicherung und zur späteren Unfallrekonstruktion durch einen Sachverständigen.


Nur so kann die Haftung der Unfallbeteiligten sicher beurteilt werden.

Ich berate und vertrete Sie kompetent bei

  • der Regulierung von Verkehrsunfällen, das heißt bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld. Oftmals versuchen Versicherungen Abzüge bei den festgestellten Reparaturkosten des Gutachtens zu machen oder die Haftung zu Ihren Ungunsten auszulegen.
  • Bußgeldbescheiden, drohendem Fahrverbot oder gar Führerscheinentzug, z.B. wegen überhöhter Geschwindigkeit, Fahren unter Alkoholeinfluss oder eines Rotlichtverstoßes.
  • verkehrsstrafrechtlichen Tatbeständen, wie z. B. Fahrerflucht, Fahren ohne Führerschein oder Körperverletzung/fahrlässige Tötung und allen anderen Sachverhalten aus dem Verkehrsrecht.

Bei Bußgeldbescheiden gilt eine Einspruchsfrist von nur zwei Wochen.

Bei mir erhalten Sie daher immer umgehend einen Termin. Teilen Sie daher unserer Kanzlei bereits bei Ihrem ersten Anruf mit, wann Ihnen der Bußgeldbescheid zugestellt wurde!


Als Anwältin mit langjähriger Erfahrung in Verkehrssachen kann ich die Erfolgsaussichten eines Einspruchs in der Regel besser beurteilen als ein Laie. Zudem erhalte ich als Ihr Anwalt eine umfassende Akteneinsicht.

Nach einem Verkehrsunfall sollten Sie daher sofort mit mir Kontakt aufnehmen.

Ich übernehme für Sie den gesamten Schriftverkehr von der Schadensmeldung an die gegnerische Kfz-Versicherung, einer Meldung an Ihre Rechtsschutzversicherung bis zur Auszahlung Ihrer Ansprüche. Alle Schriftsätze werden sofort an Sie weitergeleitet (auf Wunsch per E-Mail), so dass Sie immer auf dem neuesten Stand sind.

ERBRECHT

 

Denken Sie daran, dass Sie nicht nur Erbe sein könnten, sondern auch daran, dass Sie etwas zu vererben haben.


Haben Sie Grundeigentum oder gar eine Firma? Haben Sie mehrere Kinder? Sind Sie in zweiter Ehe verheiratet oder mit Ihrem Partner nicht verheiratet? Haben Sie schon einmal im Freundes- oder Bekanntenkreis miterlebt, wie Familien zerbrechen, weil um das Erbe gestritten wird?


All dies sind gute Gründe, um seinen Nachlass rechtzeitig so zu regeln, wie Sie dies selber möchten und nicht, wie es der Staat regelt.


Erben und Vererben sind mehr als rein juristische Angelegenheiten. Neben rechtlichen Fragen zum Erbrecht geht es beim Erben oftmals auch um Emotionen und familieninterne Befindlichkeiten. Als erfahrene Rechtsanwältin kann ich Ihnen in dieser Ausnahmesituation kompetent und einfühlsam zur Seite stehen.


Wir werden alle immer älter, aber wir wissen nicht, wie es später mit unserer Gesundheit stehen wird.

Tatsächlich stehen Senioren häufig vor immer schwierigeren Fragestellungen. Was ist eine Betreuungsvollmacht? Eine Patientenverfügung? Oder eine Vorsorgevollmacht? Wozu braucht man so etwas und wie füllt man diese Formulare richtig aus, damit im Fall der Fälle auch das geschieht, was Sie wollen?


Dabei ist es wichtig, sich auf jemanden verlassen zu können, der Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht – bei Ihnen vor Ort. Ich komme auch gerne zu Ihnen nach Hause oder ins Seniorenheim, wenn Sie den Weg in meine Kanzlei nicht mehr auf sich nehmen können.

Ich nehme mich Ihrer Sorgen und Fragen an und berate Sie ausführlich und kompetent zum Beispiel bei der Testaments- und Vermögensgestaltung, der Betreuungsvollmacht, der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht sowie zum Pflichtteilsrecht oder bei Erbauseinandersetzungen.


Auch schon vor dem Erbfall kann daher eine umfangreiche Beratung wichtig sein, z.B. wenn Sie Vermögen vererben wollen.


Meine Schwerpunkte:
• Anfechtungssichere Testamente
• Gegen Missbrauch geschützte Vorsorgevollmachten
• Schutz des Vermögens vor späteren Pflegeheimkosten und vor Erbschleichern
• Zügige Erbauseinandersetzungen
• Pflichtteilsgeltendmachung